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Michelle Brügger

 Für mich geht heute Abend die Zeit am Stars in Town zu Ende. Die Auftritte von Phenomden & The Scrucialists, SDP und Sido fanden vor ausverkauftem Areal statt, das Sido zuprostete.

Der Wettergott meinte es gut mit den Besuchern des Stars in Town. Am zweiten ausverkauften Abend bleiben die Regenjacken in den Taschen. Obschon Donnerstag auch ein Werktag ist, sind die Gassen am Fronwagplatz und der Herrenacker schon früh gut besuchte Orte.

Auf dem Herrenacker in Schaffhausen werden heute Abend 6’500 Leute erwartet, die den ersten von 7 Tagen Stars in Towns 2023 live erleben wollen. Das Wetter ist weite Strecken trocken, doch kaum hat der zweite Act auf der Mainstage begonnen, werden dringend benötigte Regenschütze verteilt. Glücklicherweise tat sich der Himmel wieder auf.

Ja, manche Künstler möchte man mehrfach live sehen. Wie schon bei Muse gilt das auch für Hozier, den ich 2019 im Volkshaus fotografiert hatte. Damals gefiel mir zwar die Musik, aber die Setlist war nicht so nach meinem Geschmack. Ob er mich heute in der Halle 622 dazu bringt, begeistert mit der Musik mitzugehen?

Das wird zumindest oft und gerne wiederholt. Aber ist es auch so, dass die Shows überwältigend sind und man noch lange davon spricht? Auf ihrer «Will of the People»-Tour performt die britische Band Muse auf dem Bern Expo-Gelände. Und nach langen Jahren des Wartens darf ich sie live und in Farbe erleben. Letztes Mal war ich 2019, damals für Negative White, bei ihrem Konzert im Hallenstadion dabei. 

Nicht weniger als 14 Bands rocken heute die beiden Stages am Greenfield Festival. Samstag ist eindeutig der Tag mit den meisten Besuchern. Mein persönliches Highlight kommt zum Schluss.

Nach einem aufregenden ersten Tag geht es weiter auf dem ehemaligen Flugplatz. Für Freitag stehen 14 Bands auf dem Plan. Auch heute habe ich den Anspruch, alle Bands zu fotografieren – und das trotz Regen.

Oder anders ausgedrückt: Um vom 7. – 9. Juni 2023 39 der 40 Bands zu fotografieren, habe ich mich ein wenig bewegt. Ich fasse meine Eindrücke und ein paar Zahlen der drei Tage in separten Berichten zusammen und lasse ansonsten meine Bilder sprechen.

So nannte der Stadionsprecher das Spiel zwischen den Winterthur Warriors und den Zurich Renegades: Die Evans-Show. Bezeichnend war auch der Support von der Tribüne, denn von den anwesenden 369 Zuschauern waren nur die Renegades-Anhänger hörbar.

Stell dir vor, es läuft Metallica, alle sitzen auf ihren Plätzen und weit und breit keine Security in Sicht. Das fällt dir schwer? Dachte ich mir. Aber genau so war es, als Scream Inc. mit dem Symphonie-Orchester im Volkshaus performte.

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