Michelle Brügger
Gestern schienen mehrheitlich Gen-X und Boomer anwesend zu sein. Immer wieder stelle ich im Lauf des Abends fest, wie wenig Handys in der Luft sind. Ich kann die an einer Hand abzählen. Hie und da mal schnell ein Foto, ein kurzes Video und dann den Auftritt wieder live geniessen - nicht durch den Display. Keine Gespräche, einfach nur im Moment sein und Musik erleben.
Normalerweise heisst es, der Opener heizt die Menge an. Am heutigen Konzert sorgt Josh Savage eher dafür, bei sanften Tönen und tiefgründigen Texten vom Arbeitstag herunterzufahren. Das passt auch wie die Faust aufs Auge - oder eher wie Mandelöl zu einem Spa-Day. Denn anschliessend massiert Jacob Lee unsere Seelen mit seinen wunderbaren Melodien.