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Stefanie Heinzmann eröffnet den Zauberpark

Stefanie Heinzmann eröffnet den Zauberpark Marcel Kaul / szenemagazin.ch

Es ist kurz vor Beginn der Adventszeit und der Zauberpark startet in die nächste Saison. Erneut können vom 23. November bis am 10. Dezember 2023 Lichtinstallationen bestaunt, diverse Künstler belauscht und Food genossen werden.

Das Kinderprogramm startet schon um 18:00 Uhr und Linard Bardill macht die vielen jungen Anwesenden glücklich. Jobbedingt verpasse ich diesen Act vollends. Einzig was ich sagen kann, dass die Familien, die den Zauberpark jetzt schon verlassen, fröhlich und gut gelaunt sind. Doch auf dem Weg zum Konzertgelände schaue ich mir jetzt die verschiedenen Lichtinstallationen an. Den Beginn macht Oibel1 von oibelart.com. Die Lichtinstallation wird von einem grossen Projektor direkt neben den Eingang projiziert. Dieses Kunstwerk wurde von Oibelart, Jugendlichen aus der Schweiz und dem Ausland zusammen mit Kopf, Herz und Hand kreiert. Die Stiftung Denk an mich ist Initiantin der zweiten Lichtinstallation, dem Wunschweg. Mit diesem erfüllen sie Menschen mit Behinderungen kleine und grosse Wünsche, wie zum Beispiel ein Besuch im Zoo oder sogar Ferien. Spenden hierfür sind immer herzlich Willkommen. Für mich etwas enttäuschend: die Wünsche sind an Lichtsäulen, die eher als Wegbeleuchtung durchgehen. So sind sie mir nicht wirklich ins Auge gesprungen und ich habe sie verpasst, abzulichten. Und zusätzlich sind sie auf einer so niedrigen Höhe, dass man sich beinahe bücken muss, um sie zu lesen. Auf dem Weg nach oben kommt man an den restlichen Lichtkunstwerken vorbei und wird immer wieder mal mit Musik, Vogelgezwitscher oder dem Rauschen der Autobahn beschallt. Sie werden wir dann in den folgenden Berichten vorstellen.

 

Bild: Marcel Kaul (szenemagazin.ch) Bild: Marcel Kaul (szenemagazin.ch)

  

Oben angekommen, gibt es Neuerungen. Ein grosses, rundes Dach ist vor der Bühne montiert und wird mit sich bewegenden Lichtpunkten bestrahlt. Hier konnte ich dann nicht widerstehen, eine handgehaltene Langzeitbelichtung zu versuchen. Der Bühnenvorhang öffnet sich ein wenig und Primo Berera des Teams NOA tritt hervor. Er begrüsst uns und teilt uns seine Freude mit, dass man uns während 18 Abenden wieder Musik und Lichtkunst präsentieren könne. Den Beginn macht Stefanie Heinzmann. Sie hat anscheinend auch eine jüngere Fangemeinschaft, welche schon bei geschlossenem Vorhang lautstark mitteilt, dass sie Steffi auf der Bühne sehen wollen. Stefanie Heinzmann kommt auf die Bühne und schreit als erstes ein lautes «Züri» in die Menge. Ihre Show beginnt sie dann mit Mean Man. Etwas überrascht ist sie von der Textsicherheit des anwesenden Publikums und meint dann während dem Song: «Wills so güet gsii isch, grad namal».  Es folgen Show me the Way und Brave. Wir erfahren von ihr über das Jubiläum und dass es schon länger her sei, dass sie hier gewesen sei. Nach einem Titel hält sie kurz inne und erzählt uns, wie sehr sie all ihre Songs liebe und sie sich jeweils nicht entscheiden könne, welche sie denn nun an solch einem Konzertabend spielen soll.

Stefanie Heinzmann ist für uns keine Unbekannte. Zuletzt haben wir sie am H2U-Festival in Uster gesehen. Für mich persönlich ist es aber doch vier Jahre her, dass ich sie auf einer Bühne gesehen habe. Damals als Support-Act von James Blunt am Art on Ice 2019.

Stefanie möchte uns auf eine Zeitreise mitnehmen und präsentiert uns ihre sorgfältig ausgesuchte Setlist. Dass sie die Zuschauer zum Mittanzen auffordert, mache sie nicht aus Eigennutz. Sie sei nur daran interessiert, dass wir nicht kalt haben. Ebenfalls wird nach dem Wärmestatus bei der Band gefragt und merkt sie, dass die bescheissen. Die bei ihnen stehenden Heizstrahler versorgen die Bandmitglieder mit Wärme. Ihre Kurzhaarfrisur schützt sie durch ein weisses Beanie. Es geht weiter mit Mothers Heart und einem Soul Medley.

 

Bild: Marcel Kaul (szenemagazin.ch) 

 

Rund herum hat es wieder die gewohnten Foodstände, welche natürlich nicht von uns verschont werden im Verlauf der weiteren Konzertabende. Ich habe meinen Anfang mit den Fonduefritten gemacht. Ich höre ihren Songs pommesschnabulierend zu. Mmmmhhhh waren die lecker, also die Fonduefritten. Nicht nur Stefanie fühlt sich wohl hier im Zauberpark, auch ich kann sagen, es gefällt mir und ich werde garantiert wiederkommen. Spätestens am 29. November, wenn Mark Sway den Zauberpark in ein Soulfest verwandelt. Keine Angs, wir sind an beinahe jedem Konzert mit dabei. Der Zauberpark dauert noch bis am 10. Dezember, wenn er mit dem Konzert von Lucca Hänni endet.

Mit weiteren Klängen von Frau Heinzmann mache ich mich dann aber auf den Rückweg, denn ich möchte noch den Eingang und Oibel1 fotografieren, ohne dass nonstop Leute durchs Bild gehen. Dies zeigt sich aber als schwieriger als erhofft. Dennoch habe ich es geschafft und kann nun mit Stefanie auf den Kopfhörern den Heimweg antreten.

 

 

Eventdatum: 23.11.2023

Fotograf:  Marcel Kaul / szenemagazin.ch

Location:  Zauberpark, Kloten

Veranstalter:  NOA No Ordinary Art

Zuschauerzahl:  unbekannt

 

   

Weitere Informationen

  • Fotograf/-in: Marcel Kaul
Publiziert in Konzert

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