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Zur richtigen Zeit in Hochform: Ausgeruhte Zuger gewinnen das erste Halbfinale

Zur richtigen Zeit in Hochform: Ausgeruhte Zuger gewinnen das erste Halbfinale Reto Turotti / szenemagazin.ch

Djoos und Hansson sind die Denker und Lenker im Powerplay des Meisters. Aeschlimann hält die Davoser mit seinen Paraden lange im Spiel.

Hervoragende Stimmung in der Bossard Arena vor ausverkauftem Haus. Die Hertikurve peitscht die Stimmung immer wieder auf und das überträgt sich auch auf die Zuger Mannschaft. Von Anfang an zeigen die Hausherren, wer der Chef auf dem Platz ist. Im Startdrittel merkt man den klaren Vorteil der ausgeruhten Zuger. Im Gegensatz zu den Bündnern haben sie seit acht Tagen keinen Ernstkampf mehr bestritten. Der HCD wird im eigenen Drittel sofort von zwei Zugern attackiert und im Spielaufbau gestört, was dann immer wieder zu Fehlpässen führt. Der EVZ vergibt viele Chancen im Startdrittel und kann die beiden Strafen nicht ausnutzen. Mitte des Drittels jubeln die Zuger vergebens, denn Hofmanns Tor wurde nach Videostudium wegen Torhüterbehinderung aberkannt. So bleibt es beim 0:0 nach zwanzig Minuten. Aus Sicht der Davoser muss jetzt eine Reaktion kommen, denn über die ganze Spieldauer können sie das nicht durchstehen.

Das bleibt aber auch im Mitteldrittel so und der HCD bringt sich immer wieder durch dumme Strafen in Bedrängnis. Das wird in der 24. Minute durch das 1:0 in doppelter Überzahl bestraft. Hansson und Djoos führen Regie im Powerplay an der blauen Linie. Kovar kurvt im Slot herum und spielt die Scheibe zurück auf Djoos und schon klingelt es im Kasten der Bündner. Der Schuss von Djoos passt perfekt ins Lattenkreuz. Aeschlimann im Tor des HCDs sieht den Schuss zu spät und ist chancenlos. Im weiteren Verlauf des Drittels kommen die Davoser nur im Powerplay zu Chancen. Hinzu kommt noch das Unvermögen von Zgraggen, der das halbleere Tor nicht trifft. Genoni verbringt bis dahin einen ruhigen Abend. Mit einem 1:0 gehen die Zuger in die Pause. Für Spannung ist gesorgt, denn ein 1:0 ist ein gefährliches Resultat und ich denke, die Zuger werden im letzten Drittel das Tempo erhöhen und die Entscheidung suchen. Warten wir mal ab was passiert.

Zwischen dem Bericht

 

Auch im letzten Abschnitt hat der HCD viel Mühe sein Spiel aufzubauen. Die Zuger drücken vehement auf das 2:0, das dann auch nach 50 Minuten fällt: Eine Strafe ist gegen die Davoser angezeigt. Der EVZ nutzt dies mit einem schnellen Konter mit sechs gegen fünf Feldspieler aus. Jan Kovar trifft zum vorentscheidenden 2:0. Er wird von Kreis angespielt, täuscht einen Schuss an und wartet bis der Davoser Verteidiger ins Leere rutscht. Der Davoser Goalie versucht alles, das Tor zu verhindern, aber der Puck schlägt oberhalb der Fanghand im Tor ein. Davos wirft in den restlichen Minuten alles nach vorne und nimmt Aeschlimann vom Eis, obwohl ein Davoser auf der Strafbank sitzt. Endlich kann Genoni sein Können unter Beweis stellen und macht hochkarätige Chancen der Davoser zunichte. Ein Fehlzuspiel im Slot bringt Senteler in Scheibenbesitz und er lässt sich nicht zweimal bitten und netzt ins leere Tor zum 3:0 ein.

Zug gewinnt das erste Halbfinalspiel mit einem Shutout von Genoni, der zum besten Spieler der Zuger geehrt wird. Die Davoser müssen sich steigern, denn sonst kann die Serie ein schnelles Ende haben.

 

 

EV Zug vs. HC Davos 3:0 (0:0 | 1:0 | 2:0)

Schüsse aufs Tor: 32:20 (14:3 | 12:9 | 6:8)

Details zum Spiel: Gamecenter SIHF

Aufstellung: TeamRoaster

 

 

Eventdatum: 08.04.2022

Fotograf:  Reto Turotti / szenemagazin.ch

Location:  Bossard Arena, Zug

Veranstalter: EV Zug

Zuschauerzahl: 7200

 

  

Weitere Informationen

  • Fotograf/-in: Reto Turotti
Publiziert in Sport

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