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Playoff Game 1 of 7 Turbozündung nach 49 Minuten

Playoff Game 1 of 7  Turbozündung nach 49 Minuten Marcel Kaul / szenemagazin.ch

Die Playoffs haben immer ganz speziellen Charakter. Die Mannschaften schalten ein bis zwei Gänge hoch. So auch die GCK Lions.

Vor dem Spielbeginn wurde noch der Postfinance Topscorer Check übergeben. Während der regulären Saison haben die Klotener Topscorer 14‘600 Franken erspielt. Der Aktuelle Topscorer Eric Faille übergibt den Check .Das erste Playoffspiel dauert gerade mal 38 Sekunden und schon liegen sich die beiden Kontrahenten in den Haaren. So muss Niki Altorfer Schläge einstecken, weil er dem gegnerischen Torhüter etwas nahe steht. Natürlich wehrt sich Altorfer und erhält zusammen mit Xeno Büsser je zwei Strafminuten, wegen übertriebener Härte. Eric Faille kann sich freikämpfen und stürmt in Penaltymanier auf Robin Zumbühl los. Dieser kann gekonnt die Scheibe mit seinem linken Beinschoner abwehren. Trotz des einen Powerplays das Roman Schlagenhauf dem EHC ermöglicht und 16 Torschussversuchen, bleibt das Resultat bis zur Pause 0:0

Die Pause ist durch und die Gäste treten erneut stark auf. Sie machen Druck und versuchen sich immer wieder im Klotener Drittel festzusetzen. Verstärkt wird dies noch, durch das zweiminütige Fehlen von Marchon, welcher auf der Strafbank seinen Haken absitzt. Dann in der 25. Minute ein Freudenschrei, nachdem er den Puck von nahe der blauen Linie im Netz versenkt hat. Ist der Bann gebrochen? Ich würde mal sagen, noch nicht. Denn in der 28. Minute verhelfen Schlagenhauf und Braun dem EHC Kloten zu einer doppelten Überzahl. Für 87 Sekunden können die Klotener ihr Powerplay aufziehen und es sollte doch eigentlich möglich sein, die Führung auszubauen. Sollte. Es passiert eher das Gegenteil. Nachdem die Löwen wieder vollzählig sind, gehen sie in den Angriff über. Zu zweit übertölpeln Aeschlimann und Baechler die Klotener Abwehr. Aeschlimann findet von der Bande aus schiessend, die Lücke und lässt die Scheibe im Netz zappeln. Weiter Strafen auf beiden Seiten verhelfen den Teams nicht, den Spielstand von 1:1 bis zur Pause zu ändern.

Bild: Marcel Kaul (szenemagazin.ch)

 

Zurück auf dem Eis, können die GCK Lions für 113 Sekunden in Überzahl agieren, nachdem Dario Meyer kurz vor der Pause für einen Hohen Stock bestraft wurde. Auch dieses Powerplay bleibt ohne Resultatänderung. Matteo Nodari befördert den Puck aus dem Spielfeld und erhält hierfür eine zwei Minuten Strafe. Die Lions stellen sich mit ihrem Powerplay auf und Fabian Berri kann einen satten Schuss auf Zurkirchen abfeuern. Der Klotener Goalie kann den Puck abwehren und vermutet ihn in Sicherheit, doch dieser fällt runter auf das Eis und kullert unglücklich über die Torlinie. Die Gäste gehen mit 1:2 in Führung. Der EHC hat sich den Start ins Playoff vermutlich auch nicht so vorgestellt. Gianluca Burger bringt zu Beginn der 49 Minute mit einem Stockhalten Robin Figren zu Fall. Im folgenden Powerplay schiesst Andri Spiller von der blauen Linie direkt auf das Tor und Niki Altorfer lenkt vor dem Torhüter durchfahrend, den Puck gewinnbringend ab. Dieser Ausgleichstreffer hat irgendwie den Knopf bei den Gastgebern gelöst. Nur 34 Sekunden später zeigt der Arm des Schiedsrichters wieder auf das Tor der Lions. Dies nachdem Marc Marchon einen Pass abgefangen, gekonnt zu Fabian Ganz in die Mitte gespielt und dieser mittels einer Direktabnahme den Puck an Zumbühl vorbei schiesst. Dann geht es Schlag auf Schlag. Innerhalb von 303 Sekunden fallen vier Tore und der EHC kann seine Führung in ein vorzügliches 5:2 ausbauen. Die Spieluhr zeigt 57:70 als Flurin Randegger für einen Crosscheck in die Kühlbox muss. Im gleichen Atemzug verlässt Robin Zumbühl sein Tor und ermöglicht dadurch den GCK Lions eine doppelte Überzahl. Die Zeit läuft und läuft, Schüsse fallen in beide Richtungen und verfehlen das Tor. 22 Sekunden nach Ablauf der Strafe gegen Randegger, aber immer noch mit einem Mann mehr auf dem Eis spielend, kann Fabian Berri die GCK Lions nochmals näher ran bringen. Dieser Angriff war eigentlich geplant, dass Victor Backmann direkt auf das Tor schiesst. Unglücklicherweise trifft er jedoch Simon Seiler ins Gesicht und dieser geht zu Boden. Luc Capaul kann erben und legt für Fabian Berri vor. Der letzte Treffer der Klotener könnte man schon beinahe als Bully-Goal betiteln. Sie gewinnen das Anspiel nach dem GCK Tor. Kurzerhand erobert Eric Faille die Scheibe und bewegt sich mit Andri Spiller zusammen in Richtung leeres Tor. Ein Querpass und Andri Spiller kann zum Schlussresultat von 6:3 scoren.

Somit kann der EHC Kloten in der Playoff Serie mit 1:0 in Führung gehen. Die nächste Begegnung am Dienstag 15.03.2022 findet nicht wie gewohnt in der KEK Kunsteisbahn Küsnacht sondern in der KEBO Kunsteisbahn Oerlikon statt, da diese gerade umgebaut wird.

 

 

EHC Kloten vs. GCK Lions 6:3 (0:0 | 1:1 | 5:2)

Schüsse aufs Tor: 58:23 (16:7 | 23:9 | 19:7)

 

Details zum Spiel: Gamecenter SIHF 

Aufstellung: TeamRoaster

 

Eventdatum: 13.03.2022

Fotograf:  Marcel Kaul / szenemagazin.ch

Location:  stimo arena, Kloten

Veranstalter: EHC Kloten

Zuschauerzahl:  5012

 

Weitere Informationen

  • Fotograf/-in: Marcel Kaul
Publiziert in Sport

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