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Reto Turotti

Der EV Zug setzt sich im ersten Finalspiel gegen Genf mit 1:0 durch. EVZ-Goalie Leonardo Genoni ist der Mann des Abends mit 37 abgewehrten Schüssen auf seinen Kasten.

Zug gewinnt den ersten Halbfinal gegen die klar unterlegenen Lakers mit 6:1 und kommt dem Final einen wichtigen Schritt näher. Alles in allem scheint die Favoritenrolle in dieser Serie nach dem ersten Spiel klar vergeben.

Heute war mit 50 Fans, die die Stimmung anheizen, erstmals Playoff-Feeling auf den Rängen zu spüren. Eine ausgeglichene Angelegenheit mit dem besseren Ende für das Heimteam, welches den 3. Sieg einfuhr.

Mit ihrem Tempohockey und der nötigen Härte sicherten sich die Zuger den zweiten Punkt in der Serie und kommen dem Ziel Meister zu werden immer näher.

Der EV Zug wird seiner Favoritenrolle im ersten Spiel gerecht. Allerdings ist es ein hart erarbeiteter Sieg. Die Zuger verlieren ihren Captain Diaz und Albrecht durch Verletzung. Die Berner verkaufen ihre Haut teuer, lassen aber letztlich zu viele gute Chancen liegen.

Auch im heutigen Heimspiel hat der EHC Kloten aus dem letzten Spiel eine durchzogene Leistung wieder gut zu machen. Der Gastgeber kommt bereits in der ersten Minute zum ersten Powerplay.

EHC Olten - EHC Kloten 6:3 (2:3 | 2:0 | 2:0)

05.  Minute  1:0  Nunn (PP)

10.  Minute  1;1  Forget (Figren)

16.  Minute  1:2  Figren (Kellenberger/SH)

17.  Minute  2:2  Fogstad (Schwab)

19.  Minute  2:3  Kellenberger (Spiller)

24.  Minute  3:3  Knelson (Elsener)

31.  Minute  4:3  Furrer (Fogstad, Schwarzenbach)

43.  Minute  5:3  Horansky (Nunn)

59.  Minute  6:3  Chiriaev (Weisskopf/SH!) (EN)

 

Schüsse aufs Tor:  41:42 (12:18 | 22:7 | 7:17)

Der EHC Kloten kann den Sack noch nicht zumachen – sie müssen in den Swiss-League-Playoffs am Montag eine Zusatzrunde gegen den EHC Olten absolvieren. Zwei Spieldauerstrafen für Kloten gegen Faille und Kindschi machen das Ganze auch nicht besser.

Der EV Zug stellt den Punkterekord des heutigen Gegners Davos in einem temporeichen Spiel ein. 4:2 lautet das Resultat unter den wachsamen Augen von Nati Coach Patrick Fischer.

Nur gerade 15 Schüsse brauchen die Zuger für 2 Tore. Die Genfer schiessen 38 Mal aufs Tor, treffen aber nur ein Mal. Die Zuger gewinnen am Ende eine intensive, kämpferische Partie mittels Effizienz, Kampfbereitschaft – und einem Abdelkader in Bestform trotz seinen vielen Strafen.

Der EV Zug macht sich am Anfang das Leben selber schwer, nimmt in der ersten Spielhälfte viel zu viele Strafen. Der ZSC kann das jedoch nicht ausnutzen und erzielt nach 40 Minuten das 1:0 durch Roe in Unterzahl.

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