Uns fehlen also jetzt schon sieben Monate Vorarbeit. Die epidemiologische Lage verschlechtert sich wieder. Eine Ansage seitens Behörden über mögliche Rahmenbedingungen, Auflagen und Kapazitätsobergrenzen für Grossveranstaltungen im Sommer sind auch nicht in Sicht. Somit stolpern wir über die allseits bekannte, fehlende Planungssicherheit. Abgesehen davon, dass uns aus der heutigen Perspektive das Versammeln von über 20'000 Menschen pro Tag auf engstem Raum, ohne Abstand, einmal mehr unrealistisch und unverantwortlich erscheint.
Kurzum: Zu unsicher ist die Lage, zu kurz der Vorlauf, zu aufwändig, zu kostenintensiv die möglichen Schutzmassnahmen, Kapazitätsreduktionen und Auflagen. Es ist für uns leider fünf nach zwölf.
So vergeht ein weiteres Jahr ohne unsere vier Lieblingstage. Wir hätten so was von beste Bands rausgehauen und ein rauschendes Fest geplant. Aber gäu, nächstes Jahr dafür nochmals umso mehr. Das ist ein exponentielles Wachstum (wissen wir ja nun alle, wie das funktioniert ;)): zwei Jahre hintereinander kein Güsche, gibt im Folgejahr ein mindestens zehnfach tolles Festival.
Quelle: Medienmitteilung Gurtenfestival AG
